Beiträge von Berggeist

    Tatsächlich ist der höhere Wiederverkaufswert zunächst ein Argument für den 22kW-Lader. Ich habe mich bei meiner Bestellung bewusst dagegen entschieden, auch gegen die Empfehlung des Verkäufers. Weil wir die Installation einer 11kW Wallbox bereits geplant hatten und im Sommer mit der PV Anlage eh mit weniger Leistung laden. Unterwegs wird man meist auch am HPC laden, sooo viele 22kW AC gibt es gar nicht, bzw. werden teils die gleichen Kosten wie bei DC verlangt!?🤔

    Die Kosten für die Genehmigung und entsprechender Installation addieren sich noch zum Aufpreis. Außerdem muss seit einem Jahr bei einer Wallbox noch eine Drossel-Einrichtung verbaut werden. Und wenn abends der Energie-Versorger die Leistung (wie auch bei einer Wärmepumpe) auf ca. 4 kW drosselt, weil zu viel Abnahme im Netz ist und die Windräder mal ohne Wind stillstehen, dann reicht auch der serienmäßige 11kW-Lader.

    Der rein rechnerisch einzige Vorteil aus meiner Sicht ist die Reduzierung der Ladeverluste um ca. 50%.

    Interessanter Artikel! Bestätigt die zunehmend positive Berichterstattung in punkto E-Antrieb. Bei schonendem Umgang mit dem Akku wird dieser das Auto überleben! Das ist aber auch genau der Punkt, warum die Gebrauchtwagenpreise schlecht kalkulierbar sind. Wer sein E-Auto nur für drei oder vier Jahre least, dem ist schonende Ladung egal. Kenne ich aus meinem Umfeld. Da wird immer bis 100% geladen 🙄. So ein Akku wird dann schon eher an Kapazität verlieren...

    Seit Dezember 2024 bin ich elektrisch mobil. Ich plane mit dem Fahrzeug in den nächsten 5 Jahren etwa 200.000 km zurückzulegen. Ist eine Art Experiment, bzw. danach sollte ich wissen was ich von Elektromobilität zu halten habe. Dahinter steht ein (arbeits)täglicher Energiebedarf von ca. 40 kWh. Die Entscheidung für ein Elektrofahrzeug hatte auch damit zu tun, dass ich mit einer theoretischen Energiekostenersparnis von 10-12 k€ in der Zeit gerechnet habe (Vergleichsbasis Benziner 7l/100km). Ich zahle derzeit ca. 25 ct/kWh Strom (keine eigene PV). Nachdem ich die Pauschalkosten für die Installation einer Wallbox recherchiert hatte, habe ich mich für eine zwar weniger professionelle aber genauso funktionale Lösung mit einer mobilen Wallbox (15m Kabel) entschieden. Damit kommen verlässlich 10-10,5 kW beim Laden im Fz an.
    Da ich erfahrungsgemäß davon ausgehen muss, dass der Anbieter den vergleichsweise günstigen Strompreis des ersten Jahres nicht aufrecht erhalten wird, steht vermutlich (wie jedes Jahr) ein Wechsel an. Nun bin ich zufällig bei der Suche nach günstigen Lademöglichkeiten für unterwegs, auf ein Angebot eines Anbieters gestoßen, der gekoppelt mit einem Smartmeter (das noch zu installieren wäre) ein aus meiner Sicht günstiges Angebot macht -> 0:00 - 05:00 16 ct/kWh, sonst 30 ct/kWh (nicht so günstig aber bei geschätztem Energiebedarf 9000 kWh fürs Laden pro Jahr im anderen Zeitraum verkraftbar).
    Hat jemand hier Erfahrungen mit derartigen Tarifen gemacht, bzw. kennt ähnliche Tarife von anderen (nicht Kopffüßler) Anbietern zum Vergleich? Gibt es Vergleichsportale, die derartige Tarife vergleichen (oder wie muss man die gängigen Portale konfigurieren, dass das funzt)?

    Respekt für den Mut zu diesem "Experiment"! Deine Vorstellungen und Grundberechnungen zeigen ja den langfristigen Kostenvorteil. Und im Gegensatz zu anderen bin ich der Meinung, dass auch oder gerade eben deshalb der Vielfahrer noch mehr profitiert. Ich beziehe mich hier aber ausdrücklich nur auf die Energiekosten pro km. Das Laden daheim an der Wallbox ist ein weiterer, wichtiger Punkt. Und wenn man dann noch so günstige Strompreise hat (gibt's bei uns leider nicht, dafür haben wir PV)...

    Einzig das Schnellladen unterwegs auf Langstrecken ist derzeit nicht günstiger, vor allem wenn man ad hoc lädt.

    Zu deiner eigentlichen Frage kann ich leider nichts sagen. Ich habe mich zwar auch schon mal mit dem Thema beschäftigt, zumindest das der dynamischen Tarife verworfen.

    Wenn du einen täglichen Energieverbrauch von den beschriebenen 40 kWh auch im Winter realisieren kannst, was ja etwas mehr als 60 % Akkukapazität entspricht, lässt sich das entspannt zu Hause laden. Außerdem sollte das auch dem Akku nicht schaden, weil der nur bis 80% geladen werden muss.

    Bei deinen Berechnungen der Ersparnis ggü. Verbrenner solltest du jedoch den Realverbrauch incl. Ladeverluste und Energie für das Vorklimatisieren einbeziehen. Hab ich in mehreren Beiträgen schon beschrieben.


    Bin gespannt auf ein erstes Zwischenfazit, vllt. nach 6 Monaten? Günstigerweise im entsprechenden Thema im iX1-Bereich, wird sonst zu unübersichtlich 😉

    Kann ich so bestätigen. Bei leichten Plusgraden ca. 250 km+ und bei leichten Minusgraden ca. 220 km. Alle Werte bei 80 % SOC laut Anzeige, getestet habe ich das allerdings noch nicht, weil ich gerne genügend Puffer haben möchte (für ungeplante Fahrten und Vorheizen).

    Was ich kürzlich bemerkt habe, ist ganz interessant. Da hab ich bei ungefähr -5 Grad mal etwas länger vorgeheizt, als die sonst üblichen 10 bis 15 Minuten. Nach 25 Minuten war die Reichweite laut Anzeige im Auto sogar höher als vorher! Ist aber auch irgendwie logisch, weil der Verbrauch dann ja auch geringer ausfällt!

    Ich kann, wie schon gesagt und zum Glück, deine Erfahrungen und die, wohl auch anderer, absolut nicht bestätigen. Weder bei meinem iX1, noch dem Vorführer (der mich u.a. zur Kaufentscheidung bewegt hat) noch einem Leihwagen zwischendurch konnte ich die von dir beschriebenen Vibrationen feststellen. Und ich erachte mich fürwahr als sensiblen Fahrer. Nach deiner Beschreibung scheinen die Vibrationen ja mit der Warnung des Spurhalte-Assistenten vergleichbar, oder?

    Ich würde dir gerne anbieten, mal ein paar Meter mit meinem iX1 zu fahren, zum Vergleich.

    Dafür wohnen wir aber wohl zu weit auseinander. Vielleicht findest du andere Fahrer in deiner Nähe, die deine Erfahrungen nicht teilen und dir eine private Vergleichsfahrt anbieten können...

    Ich freue mich für dich, dass deine Odyssee nun (hoffentlich) ein Ende gefunden hat. Dass die Fehlersuche und der -behebungsprozess so lange gedauert haben, ist ärgerlich und für mich nicht nachvollziehbar. Zeigt aber, dass man das Problem nicht gekannt oder ignoriert hat (wenn sich keiner beschwert, wird's schon laufen). Dass offenbar nur bestimmte Produktionsabschnitte betroffen waren, ist dann doch etwas verwunderlich, sollte doch bei erwarteter Qualitätskontrolle nicht passieren!

    Oder werden die Motoren von verschiedenen Zulieferern gebaut 🤔? Das könnte derartige Unterschiede erklären. Ich war davon ausgegangen (hatte ich auch irgendwo gelesen, glaub ich), dass die Motoren von BMW selbst gebaut werden.

    Nachdem ich vorhin den Reset über die Lautstärkewalze, wie empfohlen, durchgeführt habe, sehe ich meinen BMW auch wieder in der App 😃👍. Nur die Fahrten seit Samstag und ein Ladevorgang fehlen, tauchen vllt. noch auf.

    Vielen Dank für die Tipps! Genau dafür ist so ein Forum da und hilfreich!

    Es ist beruhigend zu wissen, dass solche kleineren Softwareprobleme so einfach beseitigt werden können.


    Habe bei der Gelegenheit auch gleich die Automatische Parkbremse ( Nicht "Autohold") wieder aktiviert, die es beim letzten Software Upgrade rausgeschmissen hat (gefunden im iX1 Forum bei Motor-Talk). Wurde hier noch gar nicht so thematisiert 🤔? Ich war bestimmt nicht der einzige...

    Hallo an alle, aktuell bin ich scheinbar von einem Ausfall betroffen.

    Schon gestern wurde mir in der App mein iX1 mit knapp einem Tag Verzögerung angezeigt. Heute ist er nun remote gar nicht mehr erreichbar. Das ist nicht dramatisch, mein Auto steht daheim und ich weiß wer und wann damit gefahren ist.

    Ist halt nur nervig, da ich z.B. die Einstellungen zum Laden nicht remote betätigen und so auch den SOC nicht direkt einsehen kann.

    Scheint nicht an der App oder BMW zu liegen, der 225e meiner Frau ist ständig aktuell sichtbar.🤔

    Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte und wie sich das beheben lässt?

    Das letzte Upgrade liegt schon über zwei Wochen zurück....

    Der Rückruf wurde bereits im April/Mai veranlasst, damals aber nicht alle Halter von BMW angeschrieben, manche haben es auch nur zufällig mitbekommen (in anderen Themen auch schon besprochen). Das Problem liegt bei einem Zulieferer-Bauteil (Continental oder Bosch, exakt kann ich das nicht mehr sagen).

    Wurde bei unserem AT 225e xDrive bereits im April getauscht. Später hat man offenbar festgestellt, dass viel mehr Baureihen und Fahrzeuge betroffen sind, als anfangs kalkuliert.

    Auch hat der Teiletausch das Problem leider nicht behoben.

    Daher ist aus der Rückrufaktion nun diese Informationskampagne geworden. Es ist aus meiner Sicht richtig und wichtig, dass jeder Halter so informiert wird und sich auf ein mögliches Problem einstellen kann.

    Wenn die Unfallgefahr bei einem möglichen Ausfall so groß wäre, wie in den derzeit wieder aufgetauchten Artikeln vom "Präzedenzfall", hätte das KBA die Betriebserlaubnis schon widerrufen. Ich habe bisher von keinem weiteren Fall gehört oder gelesen. Und dass mal ein Bremskraftverstärker den Dienst versagt, ist früher auch schon passiert.

    Wer vorausschauend und umsichtig fährt und sich nicht nur auf die Assistenz verlässt, sollte erst gar nicht in brenzlige Situationen kommen!

    In dem Kontext empfehle ich auch jedem ein Fahrsicherheitstraining! Dort lernt man richtig bremsen, auch mit ausgefallenen Bremsunterstützungssystemen.